Folge dem weißen Kaninchen

“Play me I’m yours” war wieder zu Gast in München. 17 Straßenpianos waren in der ganzen Stadt verteilt und warteten darauf, von Passanten bespielt zu werden. Und eines davon war das Riesenkaninchen von meiner Tochter Antonia und mir. Das Piano wurde aus rund 30.000 Zeitungsschnipseln von uns modeliert und hatte am Kiosk 1917 in Thalkirchen sein vorübergehendes Zuhause.

Eigentlich schade, dass es nicht dauerhaft dort mit Musik gefüttert wird, aber jetzt bekommt es einen neuen Platz – es wird mit weiteren Klavieren versteigert und unterstützt so schon das wunderschöne Projekt für nächstes Jahr. Dann sind wir sicher wieder mit einem neuen Entwurf am Start.

Die Idee zu der internationalen Kunstaktion stammt vom britischen Künstler Luke Jerram. 2008 fand die Premiere in Birmingham statt und fand weltweit Anklang. Bis heute haben 55 Städte sein Konzept mit rund 1.700 Klavieren im öffentlichen Raum aufgenommen – und bereits über 8 Millionen Menschen erreicht.

Hier geht es zu einem supernetten Artikel im Trostberger Tagblatt.

Über dem Abrgrund

Hier mein neuestes Meisterwerk für meinen Kunden BEGIS. Der Messestand von BEGIS war auf der Zukunft Personal zu bestaunen. Und während alle anderen Messestände das Thema Digitalisierung mit Virtual-Reality-Umgebungen und Computeroptik darstellten, sind wir das Thema sehr analog angegangen. Mit Pinsel und Farbe – die grossartige Streetartkünstlerin Melanie Siegel hat für uns eine virtuelle 3D-Welt mit dem Pinsel erschaffen.

Messestand Zukunft Personal

Und das Ergebnis ist der Hammer! Die Besucher konnten über einen Hammer in schwindelerregender Höhe über die Schlucht balancieren, oder mit einem riesiegen Schraubenzieher das BEGIS-Logo an der Wand montieren. Das Motto: Für jede Anforderung das richtige Werkzeug. Denn letztendlich ist der Balanceakt Digitalisierung nur möglich, wenn man sein Handwerk gelernt hat und die richtigen Werkzeuge hat.

Messestand Zukunft Personal

Ein großes Dankeschön auch an Stefan Borger für die wunderschönen Palettenmöbel. Und natürlich an Thomas Eggert, für Dein Vertrauen in einen Grafiker mit ein paar lockeren Schrauben. Zum Glück hatten wir einen riesigen Schraubenzieher zum Festziehen. Yeah!

Hier ein Artikel über den Messestand auf einem HR-Blog!

 

Make beer great again!

Wie können wir die Welt retten? Auf die Straße gehen und demonstrieren? Sowas von 70er! In die Politik gehen? Laaaaangweilig! Onlinepetitionen unterschreiben? Nicht schon wieder!

Bald können wir die Welt retten, indem wir sie uns einfach schöner trinken! Mit unserem neuesten Projekt – Ronald Dump Bier! Und es schmeckt – absolut fantastic, believe me! Sie wachen nach einer wilden Partynacht am nächsten morgen auf und wissen nicht mehr was sie getan haben? Keine Sorge, dann hat nur Ronald Dump von Ihnen Besitz ergriffen. Sie haben ihr Gegenüber grundlos beleidigt? Kein Problem, Dump war schuld! Sie haben mitten in der Nacht absolut peinliche Tweets verschickt? Dann war es ein Dump zuviel!

Ronald Dump Bier

Warum Dump Beer! Dump Bier ist eine Kunst Aktion, die zeigt, wie leer die Aussagen der Populisten weltweit sind. Man kann die Phrasen austauschen und einfach einem anderen Produkt überstülpen. Man könnte damit auch Waschmittel bewerben. Oder Müsliriegel wieder grossartig machen. Oder eben Bier! In diesem Sinne – das wird man doch noch trinken dürfen!

Hier geht es zu Webseite!

Hier gibt es was auf die Löffel!

Juhuuu, meine Tochter Antonia und ich dürfen dieses Jahr wieder bei dem großartigen Kunst- und Kulturprojekt „Play me I’m yours“ mitmachen.

Dieses Jahr ist unser Klavier ist ein riesiges weißes Kaninchen und anstatt Karotten mümmelt unser Hase lieber gute Musik. Und nachdem Kaninchen sich schnell vermehren, hat unser Klavier schon Nachwuchs bekommen – eine Gitarre und eine Trommel. Unsere Kaninchenband lässt jedes Musikherz höher hoppeln!

Alle Elemente (wie Ohren, Nasen, Pfoten …) werden aus Altpapier modelliert. Die Unterkostruktion besteht aus Holz und Draht. Die Farbgebung kommt zustande, indem man bedrucktes Papier so geschickt auswählt, dass es wie eine Bemalung wirkt. Statt Leim verwenden wir Binder um die “Pappmaché”-Skulptur wetter- und wasserfester zu machen.

Anfang September ist unsere Kaninchenband neben 15 weiteren Klavieren in München zu bestaunen und zu bespielen.

Mehr Informationen gibt es hier!

Bitte nur mit guter Musik füttern!

Letztes Jahr durfte ich mit meiner Tochter Antonia Mortadella bei dem Kunst- und Kulturprojekt “Play me I’m yours 2016” in München teilnehmen. 16 Klaviere wurden zwei Wochen lang im öffentlichen Raum aufgestellt – für Jedermann frei zugänglich und vor allem frei bespielbar. Alle 16 Klaviere wurden von Künstlern, Handwerkern und Organisationen gestaltet. Unser Klavier war ein Tigerklavier.

Denn was passt besser zum Grossstadtdschungel München als ein Tiger? Und dieser hier hat auch noch 52 weiße, blitzende, scharfe Zähne. Nur ganz Mutige trauen sich, ihre Hände in sein riesiges Maul zu legen um dem Tiger seine Musik zu entlocken!  Passend zum Motiv war auch der Standort, der Platz an der Thalkirchner Brücke in direkter Nähe zum Zoo.

Sie wollen mehr erfahren? Hier ein super netter Presseartikel in der TZ München.

Sie wollen auch mitmachen? Hier geht es zu Isarlust.

Sie wollen die anderen Klaviere sehen? Hier geht es zur internationalen Hompage von pmiy.